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  RATHAUS 

   Das Groß-Umstädter Rathaus ist ein besonders imposantes Gebäude. Es wurde in der Zeit von 1604 - 1605 erbaut. Es gilt als eines der hervorragenden Rennaissance- Gebäude von ganz Deutschland. Der Baumeister war Johannes Schoch, der einer der größten Baumeister der Renaissance gewesen ist und auch den Friedrichsbau am "Heidelberger Schloss" entworfen hat. Nebenbei entwarf und überwachte er auch noch den Bau des "Wambolter Schlosses".
Aufgrund der relativ kurzen Bauzeit ist davon auszugehen, dass bereits im Vorfeld gewisse Arbeiten (Steinmetz, Bildhauer usw.) durchgeführt wurden. Weitere Informationen z.B. über die Renovierungsarbeiten werden in Kürze folgen!            

 

KATHOLISCHE KIRCHE

Die katholische katholische Pfarrkirche St. Gallus wurde auf dem Wall des „Pfälzer Schlosses“ erbaut. Sie ist ein hervorragendes Bauwerk aus der Neuzeit.
Aufgrund ihrer guten künstlerischen Gestaltung ist sie ein denkmal- geschütztes Kulturdenkmal. Der schlichte dreischiffige basilikale Bau wurde im neuromanischen Stil zwischen 1897 und 1899 erbaut. An seiner Westseite erhebt sich ein dreigeschossiger Turm, der von einem spitzen, hinter Giebeln eingezogenen Helm auf sechseckigem Grundriss bekrönt wird. Innen ist das dreijochige Hauptschiff mit Kuppeln gewölbt, die durch Rippen gegliedert werden. Die sechjochigen Seitenschiffe haben ein einfaches Gratgewölbe. Die Arkadenbögen werden von Sandsteinsäulen mit romanischen Kapitellen getragen.  Auch die äußere Gestaltung zeigt mit ihrem Rundbogenfries und den Lisenen gutes Einfühlungsvermögen in den romanischen Stil. Insbesondere fällt der Farbwechsel zwischen hellem Porphyr- und rotem Sandstein auf. Die dunkleren Sandsteine begrenzen und gliedern die hellen Wandflächen. Dadurch entsteht das Bild einer Kirche, die alte Traditionen und Handwerkskunst von Stadt und Landschaft aufnimmt und städtebaulich
wirksam macht.
           

 

EVANGELISCHE  KIRCHE   
       Die evangelische Stadtkirche steht auf einer kleinen Anhöhe. Im Gegensatz zu dem architektonisch reichgestaltetem Rathaus ist die Kirche von sehr schlichtem Äußeren. Ein mächtiges Dach überdeckt die drei Schiffe. Die Dachform war früher eine andere. Der Knick an der Linie zum Mittelschiff entstand nach einer Erhöhung der Arkaden- wände. Ursprünglich war das Dach flacher und orientierte sich an der Neigung des nördlichen und südlichen Seitenschiffes. 
Das Bauende war 1494. 

 

  PFÄLZER SCHLOSS 
Das „Pfälzer Schloss“ bildete die Südwestecke der Stadt. Der gotische Unterbau ist wehrhaft massiv, er war ein Teil der Stadtbefestigung.
Vermutet wird, dass sich eine Vogteiburg des Klosters Fulda im frühen 
14. Jahrhundert an der Stelle des Schlosses befand, die dann 1390 in den Besitz der Kurpfalz kam. Um 1450 wurde dann der Kernbau des heutigen Schlosses errichtet.  1806 brannte das Obergeschoss ab und wurde in vereinfachter Form wieder aufgebaut und gab dem Bau sein heutiges Aussehen. Im „Pfälzer Schloss“ werden das ganze Jahr über Veranstaltungen dargeboten . Das reicht vom Ostermarkt, dem Künstlermarkt im Juni bis zum Künstler-Weihnachtsmarkt. 
Weiterhin gibt es Musikkonzerte der unterschiedlichsten Art.

 

WAMBOLT´SCHE SCHLOSS
   Das „Wambolter Schloss“ entstand in den Jahren von 1600 bis 1602. Also etwa zur gleichen Zeit wie das Rathaus. Das Rathaus wurde als repräsentatives Bauwerk an der Schauseite des Marktes und das „Wambolter Schloss“  als moderner Teil an einer sehr alten Burganlage in der Nähe des westlichen Bereiches  der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet. Die Wambolter Burg gehörte seit Jahrhunderten der Familie Wambolt von Umstadt. 
Der damalige Hausherr war Philipp III. Wambolt von Umstadt. Dieser stand in Diensten des Kurfürsten. Im Jahre 1595 war er Großhofmeister mit Sitz in Heidelberg gewesen. Wahrscheinlich wurde er von den großen Bauvorhaben am „Heidelberger Schloss“, die er zu betreuen hatte, dazu angeregt seine alte Burg in Umstadt zu einem modernen Schloss umzugestalten. 
Von der dreiteiligen Achse des Schlosses ist der Südflügel zuletzt entstanden. Um ihn ausführen zu können, mussten zunächst die noch vorhanden Teile der aus dem 13.  Jahrhundert stammenden Burg mit einem hohen Turm abgerissen werden. Das geschah in den späten 60er Jahren des 17. Jahrhunderts. Im Gegensatz zum Rathaus wurde das „Wambolter Schloss“ nicht sehr häufig renoviert bzw. restauriert.  Dieses lässt sich auch am relativ schlechten äußeren Zustand des Gebäudes erkennen. Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz.
 

   

  DARMSTÄDTER SCHLOSS
Das „Darmstädter Schloss“, auch als“ Hanauisches Schloss“ bezeichnet, wird zum erstenmal 1376 erwähnt. Das Schloss steht an der Nordostecke der Altstadt. Zwischen 1727 – 47 wird es zu einer barocken Dreiflügelanlage auf S-förmigen Grundriss umgebaut. 
Heute besteht es aus zwei senkrecht aufeinander stoßenden Flügeln, die unter einem
  Mansardendach vereinigt sind. Der Ostflügel trägt auf einem hohem Sockel ein Geschoss, während der Westflügel zweigeschossig ausgebaut ist. Ein dritter Flügel, der wiederum senkrecht an den Westflügel stieß, wurde 1952 abgerissen. Wie ein Merianstich der Stadt von 1634 zeigt, sind nur spärliche Reste des einstmals prächtigen Schlosses erhalten. Zu der Anlage gehörte im 16. und 17. Jahrhundert ein
Torturm. Der Turm war viergeschossig mit vier kleinen Türmchen auf dem Dach. Die komplette Schlossanlage umfasste ungefähr 14 Gebäude, die einen großen und einen kleinen Hofplatz umschlossen; deutlich abgetrennt wurde ein Gemüsegarten. Einen barocken Garten nach französischem Muster konnte man nur durch die Innenräume des Amtmannes betreten.
Die Größe lässt Rückschlüsse auf die einstige politische Bedeutung schließen. Das heutige Kutscherhaus steht auf dem Gelände des ehemaligen Schweinestalles des „Darmstädter Schlosses“. Allerdings ist die Speisekarte des Kutscherhaus eher auf ganz tolle Fischgerichte ausgerichtet (es gibt natürlich auch was anderes!!!).
    

   

SCHULTÜRMCHEN  
      Das „Schultürmchen“ ist ein ehemaliges Krankenhaus. Die Stiftungszeit für das
mittelalterliche Hospital wird im 14. Jahrhundert vermutet. Urkundlich erwähnt wird es erst 1451. Das Hospitalgebäude hat bis 1843 gestanden. Heute ist in den Räumen ein Modegeschäft untergebracht. Das Haus wurde im Jahr 2001 bis 2002 komplett neu renoviert. Die nächste Krankenanstalt war im „Curti Schloss“ untergebracht. 1856 verkauften die Erben der von Curti das Schloss an die Stadt. Später wurde die Realschule in das Gebäude verlegt. Als das Areal von dem Gymnasium gebraucht wurde, wurde das  „Curti Schloss“ 1963 abgerissen. Die nächste Station in der Geschichte der Umstädter-Krankenpflege ist das Krankenhaus in der „Lutz-Krauß-Str.“. Dieses erfüllte seinen Zweck bis in das Jahr 1968. Nach 5-jähriger Planungs- und 3-jähriger Bauzeit wurde 1968 das neue Kreiskrankenhaus in Betrieb genommen. Es hatte von Anfang an 300 Betten in zehn Stockwerken. 1976 erhielt das Krankenhaus wegen seiner hervorragenden Einrichtung den Titel „Hessen-Klinik“. 1978 wurde an die "Hessen-Klinik“ eine größere Pflegeeinrichtung angebaut, das Kreispflegeheim mit 100 Betten.

 

  MAX-PLANCK-GYMNASIUM
Das heutige „Max-Planck-Gymnasium“ war früher die Real- und Landwirt-
schule. Am 8. Oktober 1888 wurde sie feierlich eröffnet. 1913 wurde sie bereits von 51 Schülern besucht. Ein Erweiterungsbau wurde 1929 angebaut.
Im Jahre 1941 wurde der geforderte Abbau der Landwirtschaftsschule vollzogen. Die seit 1873 bestehende höhere Mädchenschule wurde mit der Oberschule für Jungen vereinigt. Am 16. Mai 1946 wurde die Schule als Realgymnasium zugelassen.  305 Schüler besuchten die Schule. Im Juli 1960 beschließen die Stadtverordneten die Errichtung eines Erweiterungsbaus sowie den Altbau umzubauen. Im Herbst des selben  Jahres wird dann mit dem Abbruch des „Curti Schlosses“ begonnen. Im Mai 1962 werden die letzten Reste des Schlosses dem Gymnasium geopfert.  Im März 1968 wird durch den Abbruch eines Bauernhofes der Schulhof erweitert. Da hat Anja dann immer schön mit dem Ball gespielt. Für Anja ist diese Schule immer etwas besonderes gewesen.  Gerne hat sie sich dort aufgehalten und fleißig gelernt. Sie kennt das Gebäude wie kein anderer dieser Stadt (na ja, ob das stimmt???). Nähere       Informationen über diese Schule werden vielleicht mal unter dem Titel „Anja – Ich und meine Lieblingsschule – Geschichten, Hintergründe und Fakten“ beim „MA-AS“-Verlag veröffentlicht. Darauf kann man sich schon freuen.
            

          

MARKTBRUNNEN
         Der Marktbrunnen, genannt das "Biet" ist einer von ehemals mehr als 
30 Brunnen der Stadt. Bis in die frühen 70er Jahren wurde dieser Brunnen aus Quellen oder Bächen gespeist. Erst dann wurde er an die städtische Wasserleitung angeschlossen.

    

 ehem. Schwanen-BRAUEREI
            

 

GRUBERHOF    

Der Gruberhof, ein Museum und Kulturzentrum lädt zwischen Ostern und Ernte-
dank zu unterhaltsamen Frühschoppen, Weinproben, Konzerten und Theater-
aufführungen ein. Eine historische Sammlung, bäuerliches Gerät sowie zahlreiche
Werkstätten sind ständig ggf. nach Terminabsprache zu besichtigen. Toll auch die regelmäßigen Konzerte im Hof. Interessant für "Nachwuchs"-Künstler sind die Freitagabende in den Wintermonaten. "Kleinkunst im Kuhstall", da ist immer für jeden was dabei!

 

Justitia

Die "2 Mädels" auf dem Rathaus - die Rathaus-Figuren

Prudentia

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Adelshof Gans von Otzberg  
  Die Entstehung des ausgedehnten Adelshofes geht bis in das späte Mittelalter zurück. In der südwestlichen Ecke der Altstadt wurde er unmittelbar an der Stadtmauer errichtet und gehört zu den großen Adelshöfen dieser Zeit. Die Besitzverhältnisse lassen sich ab 1480 nachweisen. 

DIESE SEITE WIRD IM LAUFE DER ZEIT
                                               AUF JEDEN FALL AUF DEN NEUESTEN
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